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Umweltbewusstsein.

Ich besitze ein starkes Verlangen nach Gerechtigkeit und Bewusstsein. Mein Umwelt-Bewusstsein sättigte ich erstmals durch mein Studium zur Bauingenieurin. Im Bachelor vertiefte ich die Bereiche Bauphysik und nachhaltiges Bauen. Im Master kam dann noch Brückenbau hinzu. Meine erste Abschlussarbeit schrieb ich zum Thema „Überschwemmungen“ und merkte bereits hier, dass irgendetwas mit der Welt nicht stimmte. Medien berichten fortwährend von einer „Klimakrise“ und dass wir ihr mit Plastikstrohhalmen entgegenwirken könnten. Doch das Wissen, was ich intern in der Baubranche sammeln konnte, zeigte mir die zweite Seite der Medaille. Eine Medaille, die nur glänzt, wenn ich sie selbst poliere und meinen Blick nicht auf die Massenmedien setze, sondern auf mich selbst.

Deniz steht vor dem Gebäude designed von Tadao Ando

Graue Energie.

In den Vorlesungen von Herrn Professor Dr. Werner Sobek lernte ich, dass in jedem Bauwerk eine sogenannte „Graue Energie“ stecke. Sobek erklärte, dass es sich hierbei um die gesamte Energie handelt, die für die Herstellung, den Transport, die Lagerung oder sogar die Entsorgung eines Baustoffes aufgewendet werden muss.

50% des Mülls sitzt im Baugewerbe.

Heutzutage sparen wir an Plastik, in der Hoffnung, dass Seerobben nicht daran ersticken. Doch haben wir uns je gefragt, wie lange es benötigt, einen Strohhalm aus Papier oder Edelstahl herzustellen? Wie viel Energie dort hinein fließt? Wie viele Mitarbeiter wir benötigen, um diesen Strohhalm zu vermarkten und in Umlauf zu bringen? Ich weiß es nicht.

Ich für meinen Teil lenke den Fokus wieder auf mich selbst und stelle mir hierzu eine viel andere Frage: Benötige ich einen Strohhalm denn überhaupt?

Selbstverantwortung.

Zero Waste?

Mit den Learnings in meiner beruflichen Laufbahn wurde mir schnell klar, dass ich für meine Produkte und kreativen Erzeugnisse einen grünen Grundsatz schaffen wollte. Kein Material wird verschwendet und kein Produkt wird unnötig erstellt.

Aus diesem Grund habe ich mich bei meinem Online-Shop für folgende Dinge bewusst entschieden:

✔️ Eigendruck und Handarbeit für phsyische Produkte

✔️ Meine Lieferzeiten sind etwas höher als bei anderen Online-Shops. So gewährleiste ich, dass nur eine kleine Stückanzahl von Produkten gelagert werden müssen und sie erst sukzessive erstellt werden.

✔️ Ich verzichte auf einen Retouren- oder Lieferschein in den Paketen. Wenn ein Paket zurückgesendet werden muss, reicht mir eine kleine Notiz per Mail.

✔️ Unnötiges Plastik und Schnickschnack wird bewusst vermieden. Verpackungsmaterialien werden auf das nötigste Minimum reduziert.

✔️ Meine Workbooks & Kurse biete ich online als digitale Dateien und zum Runterladen an. Denn heutzutage besitzen fast alle ein Smartphone. So kann jedes Nachschlagwerk auch mal im Wald zum Einsatz kommen. Natürlich im strahlungsarmen Flugmodus!

Plastik.

Da war doch was? Nutze ich nicht Plastik (in Form von Polystrol) als Frontscheibe für eingerahmte Kunstwerke? Ja das tue ich. Wusstest du auch, dass herkömmliches Glas noch mehr Plastikmüll verursacht aufgrund der Plastik-Verpackung und den Transport? Ich bis dato auch nicht.

Ein Kreislauf.

Alles in allem verwerte ich mein Wissen aus meinem Studium zur Bauingenieurin und Achtsamkeitstrainerin und bündle alles zu einem großen Ganzen.

Abschließend möchte ich sagen: Wenn sich eine Tür schließt, öffnen sich zwei weitere. Ich selbst hatte den Mut, mehrere Türen in meinem Leben zu schließen. Und bis heute haben sich immer zwei neue Möglichkeiten ergeben.

Cheers,
Deine Deniz.

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