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Der ONI Hoodie.

2019 begann meine Reise nach Japan. Ich flog nach Tokyo, dann mit dem Zug weiter zum Fuji Mountain, Nara Park, Kyoto, Osaka und wieder zurück nach Tokyo. Die Zeit dort fühlte sich unglaublich heimisch an. Mystische Wesen befanden sich überall ‑ mitten in der Hauptstadt ‑ unzählige heilige Tempel, mit allen möglichen Gestalten verziert. Ich verstand, dass diese Wesen mir keine Angst einflößen sollten. Nein, sie sollten mich beschützen.

Ein Oni ist eine menschenähnliche Gestalt. In der japanischen Kultur werden sie auch als yōkai bezeichnet. Oni bedeutet sowohl das „Böse“ als auch das „Gute“. Ein Oni wird psychologisch gesehen als Gegenspieler der Menschen wahrgenommen. Daher wird ein Oni als Mensch mit tierischen Deformationen (z. B. Krallen / Hörner) visualisiert. Die „guten“ Oni besitzen eine unfreiwillige Komik und können zu echten Sympathieträgern werden. Diese sind im Gegensatz zu den „bösen“ Oni keinesfalls feindselig. Sie verkörpern die respekteinflößenden Naturkräfte, die den Menschen einerseits Heil, andererseits Unheil bescheren können.

Fear is my motivation. Love is my religion.

Bislang empfand ich Zeichnungen von Drachen‑ und Teufelswesen als beängstigend. Doch je mehr Zeit ich in Japan verbrachte, desto weniger lähmte mich meine Angst vor ihnen. Ich fühlte langsam aber sicher, wie sich eine Kraft in mir ausbreitete. Ich fühlte, dass ich meine Angst vor dem Dunklen, den Schatten, zu überwinden hatte.

Der Oni Hoodie

Nach und nach schloss ich Freundschaft mit dem “Oni” und brachte sowohl ihn als auch den japanischen Stil mit nach Deutschland. Ich entwarf unterschiedliche Oni-Gesichter und packte sie auf den ersten Hoodie-Drop.

Heute inspiriere ich hunderte von Menschen, ihre Ängste als Motivator zu nutzen und nicht weiter vor ihnen zu flüchten.

Cheers,
Deine Deniz.